Nachhaltig - Regional - Zukunftsorientiert

Früher gab es fünf Käsereien in Wald.

Es war lange Zeit notwendig dass Milch sehr nah bei den Milchbauern (wenn nicht sogar vor Ort) zu verarbeiten war. Die Milch wurde mit Pferdefuhrwerken, Schubkarren, Milchwägelchen und Butten zu den Käsereien gebracht. Am Ende der 1960er Jahre, mit der Errichtung zentral gelegener Großmolkereien (z.B. Stegmann, Görisried) wurde die Milch von Tanklastern regelmäßig von den Höfen direkt abgeholt und gesammelt.  In der Folge wurden alle Käsereien in Wald geschlossen. Heute wird die Milch an unterschiedliche Käsereien geliefert, u.a. zu der MVO (Milchverwertung Ostallgäu), usw.  

Von den fünf Käsereien befand sich eine in Wald selbst, mit Käsermeister Josef Ampßler, dann in Bergers, mit Käsermeister Geisenhof bis 1954 und unter Mühlbauer bis 1962, Stechele, Klosterhof unter Käsermeister Josef Obermaier, Wimberg (Hofen) unter Käsermeister LochbrunnerDie größte von allen war die Dampfmolkerei Ampßler (im Gebäude Lengenwanger Straße 4 – heute Dopfer). Die Dampfmolkerei von Josef Ampßler lieferte ihren Käse „Amselgold“ über Vertreter bis ins Rheinland.

Seit 2010 hat Wald wieder eine Käserei, die „Walder Käskuche“, gegründet von der Familie Babel „Am Rotkreuzberg“.  Die Käserei gehört zum Berghof Landhotel, Restaurant und Landwirtschaft. Ebenso ist in der „Käskuche“ eine kleine Brauerei als Außenstelle der Fa. Albert Frey AG untergebracht.  In der Vergangenheit, wo heute der Berghof steht, hat Karl Mayr mit einer kleinen Landwirtschaft und zwei Fremdenzimmern begonnen.  Für ein paar Jahre (1986 bis 1992) hat die Familie Hehl aus Lengenwang dieses Anwesen von Karl Mayr übernommen und bewirtschaftet.  Bis 1993 Herbert und Monika Babel hier den Berghof kauften und seitdem die Landwirtschaft, das Hotel-Restaurant und die Käserei erweitern und mit ihren drei Söhnen betreiben.

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